Gesunde Ernährung

Gesunde Ernährung muss nicht unbedingt ein teures Vergnügen sein, das sich nur wenige Menschen leisten können. Im Gegenteil lässt sich sogar eine beachtliche Menge an Geld einsparen, wenn z.B. nicht die zahlreichen, im Fernsehen intensiv beworbenen verschiedensten Lieferdienste in Anspruch genommen werden, um Pizza, Cola, Hamburger und sonstiges “fast food” in die heimischen vier Wände zu liefern.

Oftmals wird gesunde Ernährung vorrangig mit fester Nahrung in Verbindung gebracht. Doch im Grunde steht die Zufuhr “guter” Flüssigkeit in der Priorität nicht zurück. Dies wird deutlich, wenn man sich vergegenwärtigt, dass der menschliche Organismus durchaus mehrere Wochen ganz ohne feste Nahrung auskommen kann, eine unterbleibende Flüssigkeitsaufnahme jedoch schon nach wenigen Tagen unausweichlich zum Tode führt. Um sich insoweit gut zu ernähren, kommt es zum einen auf die Menge an. Wenigstens zwei, eher drei Liter am Tag sind unbedingt anzuraten. Zum anderen spielt das “Wie” gleichermaßen eine entscheidende Rolle. Es sollte von zuckerhaltigen Getränken weitgehend Abstand genommen werden und Wasser, Tee und verdünnte Obstsäfte bevorzugt werden. Leitungswasser hingegen ist trotz oft zu vernehmender Gegenbehauptungen nicht ideal, weil es eine gehörige Menge an Chemie enthält (z.B. Hormone aus Empfängnisverhütungsmitteln und andere Medikamentenreste), die auch in der Klärwerken nicht herausgefiltert werden können. Ideal ist für den Magen außerdem, wenn man auf Kohlensäure eher verzichtet, zumal diese die natürliche Struktur des Wassers zerstört. Nach einer kurzen Eingewöhnungsphase auf kohlensäurefreie Getränke wird man kaum noch den Anreiz dazu verspüren, sich “Blubberwasser” zuzuführen.

Was die Aufnahme fester Nahrung betrifft, so entstehen zahlreiche positive Effekte schon alleine dadurch, dass von Weißmehlprodukten auf Vollkorn umgestiegen wird. Vielleicht begegnet Mancher den etwas dunkleren Nudeln und dem nicht ganz so schneeweiß glänzenden Reis zunächst mit etwas Misstrauen begegnen, doch dies sind lediglich subjektive Empfindlichkeiten, die vergänglicher Natur sind. Der Darm wird es jedenfalls mit Wonne aufnehmen, wenn er das volle Korn anstatt der industriell behandelten Form verarbeiten kann. Davon abgesehen enthält bspw. Naturreis eine Menge mehr an Mineralstoffen und Spurenelementen, was dem Organismus zusätzlich zu Gute kommt.

Viele Menschen wissen außerdem, dass Obst und Gemüse gesund ist und den Körper sattsam mit Vitaminen und Mineralien versorgt. Gleichwohl fehlt es vielen am Appetit auf Apfel, Kiwi und Co. Wem es so geht, der kann Fortschritte in puncto gesündere Ernährung schon dadurch erzielen, dass er sich eine bestimmte Sorte aussucht, die er noch am ehesten mag. Nicht wenige Menschen genießen vor allem im Sommer z.B. Erdbeeren oder im Winter Apfelsinen, mögen viele andere Sorten Obst jedoch überhaupt nicht. Sich sodann unter den Druck zu setzen, möglichst viele verschiedene Varianten zu essen, ist eher kontraproduktiv und führt womöglich dazu, dass die Obstabteilung gleich komplett gemieden wird.

Linktipps:

WeltOnline: Die Katastrophe ist in uns

MedRecInst: Ernährung in der Schwangerschaft

Slowfood-Magazin

 

 

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